EKG

Die Abkürzung EKG bedeutet Elektrokardiogramm. Bei dieser Untersuchung wird die vom Herzmuskel ausgehende Spannung gemessen und mittels 12 Ableitungen aufgezeichnet. Das Elektrokardiogramm ermöglicht dem Arzt Aussagen über den Herzrhythmus, die Frequenz und Durchblutungsstörungen am Herzen.

Mit dem EKG und eventuell zusätzlich dem Langzeit-EKG kann man zwischen harmlosen und gefährlichen Herzrhythmusstörungen unterscheiden. Ein Herzinfarkt, aber auch chronische Durchblutungsstörungen am Herzen sind im EKG zu erkennen, so lässt sich schnell erkennen ob ein Patient schon einmal einen Herzinfarkt hatte oder aktuell ein Infarkt drohen könnte.

Darüber hinaus erhält der Arzt jedoch noch weitere Erkenntnisse, die es Ihm erlauben, die Situatuation des Patienten bestmöglich einzuschätzen. Die Untersuchung ist schmerzfrei, wird im Liegen durchgeführt und dauert etwa 2 Minuten.

Das Belastungs-EKG

Während eines Belastungs-EKG´s wird dem Patienten eine sich stufenweise steigernde körperliche Belastung auf einem kippsicher stehenden Fahrrad im Sitzen auferlegt (Fahrrad-Ergometrie). Während der Patient sich mittels dieses Ergometers belastet, wird kontinuierlich ein EKG abgleitet und in Intervallen Blutdruck gemessen.

Ziel dieser Untersuchung ist es, den Sauerstoffverbrauch des Herzens durch die Belastung zu steigern um Durchblutungsstörungen des Herzens zu finden, die in einem Ruhe-EKG nicht sichtbar sind. In solchen Fällen zeigen sich Veränderungen im EKG, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Durchblutungsstörungen des Herzens hindeuten.

Zusätzlich werden eventuelle nur unter Belastung auftretende Herzrhythmusstörungen aufgezeichnet. Des weiteren lässt sich der Blutdruck unter Belastung beurteilen, dies kann die Ruheblutdruckmessung ergänzen.

Die Untersuchung ist anstrengend und schweißtreibend und dauert ca. 20 Minuten